Benefizkonzert im Rahmen des Backfischfestes in Neumagen-Dhron

Im Rahmen des alljährlichen Backfischfestes des Angel-Sport-Clubs Neumagen-Dhron vom 26.05. -  28.05.2017 fand am Sonntag ein Benefizkonzert zugunsten des AHPB /ökumenischer Hospizdienst Wttlich statt. Die Band Second Hand/Picked spielte zum ersten Mal in dieser Formation und heizte den Zuschauern ordentlich ein. Bei 36 ° C im Schatten hatten die Besucher durch die Kombination aus toller Musik und sommerlichem Wetter viel Spaß! Dadurch konnte eine tolle Spendensumme in Höhe von 440 € erreicht werden, die durch den Verein um 400 € aufgestockt wurde und an den ökumenischen Hospizdienst  Wittlich überreicht werden konnte.

Der ökumenische Hospizdienst Wittlich unter der Leitung von Maria Groß bedankt sich bei dem gesamten  Angel-Sport-Club mit seinem Vorsitzenden Elmar Stadtfeld  für die toll organisierte  Veranstaltung und die großzügige Spende, sowie bei den phantastischen Musikern, ehrenamtlichen Helfer , Spender /innen und Spendensammler, die die Aktion tatkräftig unterstützt haben!   

 

 

Ausflug der Ehrenamtlichen Hospizhelfer/-innen nach Neumagen-Dhron

 

Als Anerkennung für die Unterstützung durch die ehrenamtlichen Hospizhelfer/-innen fand am

10. September 2016  der diesjährigen Ausflug nach Neumagen-Dhron statt.

 

Bei bestem Sonnenschein – wie bestellt – haben wir uns um 10 Uhr getroffen,um sogleich das historische Weinschiff Stella Noviomagi zu betreten. Hier hat uns Ingrid Klären mit vielen interessanten Details rund um das Schiff und die Mosel versorgt, sodass die Stunde auf der Mosel leider viel zu schnell vorbei war.

 

Zurück in Neumagen-Dhron tischte uns das 3Sterne Koch-Team "Elmar & Friends“ allerlei Köstlich-keiten vom Grill auf. Die selbst gefangenen Fische waren das kulinarische Highlight.

 

Abgerundet wurde dieser tolle Samstag mit einem Rundgang und Blick auf das historische Neumagen-Dhron. Hier haben wir noch allerlei Wissenswertes über die Römer und ihre Zeit erfahren.

 

Alle waren sich einig: ein toller Ausflug, standesgemäßes (!) Wetter, viele interessante Gespräche. Vielen Dank allen Beteiligten für die tolle Organisation, Vorbereitung und Durchführung dieses schönen Tages.

 

                                       1. Pleiner Hospizlauf toller Erfolg

Orga-Team des SV Plein/Benefizradler übergibt einen Scheck in Höhe von 3. 000  € .

15 neue Hospizhelfer des ökumenischen Hospizdienstes Wittlich

befähigt zu ihrer anspruchsvollen Aufgabe

 

 

2 Männer und 13 Frauen haben sich intensiv in einem Befähigungskurs „Sterbende begleiten lernen“ ein Jahr lang als ehrenamtliche Hospizhelfer auf ihre Aufgabe vorbereitet. In Zukunft werden sie mit 26 weiteren Hospizhelfern diese Aufgabe im Landkreis Bernkastel-Wittlich gemeinsam verrichten.

In einem Grund- und Vertiefungskurs haben die Teilnehmer die eigene Motivation für die Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden geklärt, sich mit den Zielvorstellungen der Hospizarbeit auseinandergesetzt, die eigene Wahrnehmung, Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit kranken und sterbenden Menschen erfahren und sich mit dem eigenen Sterben auseinander gesetzt. Dabei war die Reflexion der eigenen Erfahrungen mit Sterbenden und Trauernden unumgänglich. Weiter Themen waren die Grundlagen des helfenden Gesprächs, die Aufmerksamkeit für verbale und nonverbale Kommunikation, der Umgang mit der Situation am Krankenbett und die Strukturierung des Gespräches durch unterschiedliche Interventionsformen. Die eigene Spiritualität und Religiosität wurde ebenfalls in den Blick genommen.
Der Grund- und Vertiefungskurs war eingebettet in eine Praktikumsphase mit Begleittreffen, bei denen die Prozesse beim Sterbenden und den Angehörigen zur Sprache kamen. Verschiedene Krankheitsbilder wurden analysiert und Fragen zur seelsorglichen Begleitung beantwortet. Neben der Hospitation auf der Palliativstation, dem stationären Hospiz, im Krankenhaus, Pflegeheim und im häuslichen Bereich wurden auch medizinisch-pflegerische Themen besprochen.
Neu bei dem Befähigungskurs war auch die Zusammenstellung des Leitungsteams.
Mark Bunk, ein ehrenamtlicher Hospizhelfer, hat eine aufwendige Moderatorenausbildung absolviert, um im Team mitarbeiten zu können. Herr Bunk investierte seine Freizeit in den Befähigungskurs und begleitete die Hospizhelfer im Team mit der Pastoralreferentin Monika Hartmann, die Seelsorgerin im Verbundkrankenhaus Bernkastel/Wittlich ist. Das Krankenhaus hat Frau Hartmann in ihrer Dienstzeit für die Arbeit im Befähigungskurs freigestellt.
Zum ersten Mal wurden die Teilnehmer während der Praktikumsphase in ihren Hospitationsstellen intensiv von den beiden Palliativ- und Hospizkräften des ökumenischen Hospizdienstes Wittlich, Maria Groß und Sabine Rodermann, betreut.
Insgesamt absolvierten die Teilnehmer insgesamt 105 Unterrichtsstunden.
Am 2.3.15 werden die neuen Hospizhelfer in einer ökumenischen Sendungsfeier um 19:00 Uhr in der Christuskirche in Wittlich zu ihrer neuen Aufgabe beauftragt.

Ökumenischer Hospizdienst Wittlich ist Gruppensieger im Dezember 2015

 

 

Sie sind da, wenn das Leben zu Ende geht: Die 26 Hospizhelfer des Ökumenischen Hospizdienstes Wittlich (Gruppensieger im Dezember) begleiten seit rund 16 Jahren Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige. »Wie anspruchsvoll dieses Ehrenamt ist, zeigt, dass die Sterbebegleiter ein ganzes Jahr lang qualifiziert werden«, sagt Klaas Michel, Leiter der Organisationsentwicklung beim TV. Damit Menschen ihre letzten Stunden zu Hause verbringen können, opfern die freiwilligen Begleiter viele Stunden ihrer Freizeit. Dabei verstehen sie Sterbebeistand als Lebensbeistand. 

Ausflug ins Bergische

 

Bei bestem Wetter brach am 13. Juni eine Gruppe des ökumenischen Hospizdienstes Wittlich zu einem Ausflug ins Bergische auf.
Unser Bus-Pilot Mark Bunk chauffierte uns zunächst in die ehemalige Papiermühle „Alte Dombach“ in Bergisch Gladbach. Hier konnten wir neben der wunderschön gelegenen Anlage mit verschiedenen Gebäuden auch die Kunst des Papiermachens kennenlernen.
Interessant war es allemal zu sehen und zu staunen, wie die Papierproduktion sich im Laufe des Jahrhunderts gewandelt hat. Maria und Mark probierten sich gar selbst als erfolgreiche Papierschöpfer aus.

 

Nach einem guten Mittagessen im angrenzenden Domcafé machten wir uns auf den Weg in die Trauer-akademie Roth. 
Bei dem Vortrag und anschließender Führung mit David Roth hatten wir dort die Möglichkeit verschiedene Formen des Bestattungswesens und der Trauerarbeit zum Teil kombiniert mit Kunst kennen zu lernen.
Mit vielen Erkenntnissen, Anschauungen und lustigen Episoden ging dieser ereignisreiche Ausflug zu Ende


Einen besonderen Dank an unseren 3 Sterne-Piloten Mark, der uns sicher ans Ziel und zurück brachte.

„Trauer-Walking“ für Begleitende in der Trauerarbeit

 

Erneut fand ein „Trauer-Walking“ für Begleitende der Hospizinitiative Wittlich und  Mitarbeitern des neuen Trauerangebotes in Traben-Trarbach, Café Lebensreise, statt.

Geleitet wurde die Veranstaltung von der Trauerbegleiterin Sibylle Morguet, die das „Trauer-Walking“ entwickelt hat. Auf diese Weise sollten sich die Begleitenden von Sterbenden und Trauernden mit ihren eigenen Trauerprozessen auseinander setzen, um seelisch gesund zu bleiben.

So machten sich nun zwölf Mitarbeiter zu einer ungewöhnlichen Wandertour rund um Flußbach auf, die  unter dem Motto „bleiben und suchen“ stand.Bleiben wollen und suchen müssen ist das immerwährende Spannungsfeld in dem sich unser Leben  bewegt. Wir sind Gäste, Fremdlinge, Reisende und unser Leben eine Wanderschaft von Neubeginn zu Neubeginn. Da ist oftmals seelische Schwerstarbeit nötig, um die Herausforderungen bewältigen zu können.

Die dennoch fröhliche Wandertour führte die Teilnehmer durch Wald und schöne Lichtungen, zu atemberaubendem Ausblicken, vorbei an Wegkreuzen die ihre Geschichten von Trauer, Trost und Neubeginn erzählten. Den Abschluss bildete eine kleine Andacht in der Dorfkirche, wo auch bedacht wurde, dass der Wandertag auf den Jom Kippur, dem großen Versöhnungstag, fiel. Bei Cornelia Koller, einer Teilnehmerin, die alle zu einem Essen mit heimischen Delikatessen aus ihrem Garten eingeladen hatte, wurde das Leben ausgelassen und fröhlich gefeiert.

Grillnachmittag mit den Gästen im Lebenscafé 

 

Bei schönem Wetter und viel Sonnenschein luden die Mitarbeiterinnen und der Mitarbeiter des Lebenscafés ihre Gäste im September zum Grillen ein. Vom gewohnten Treffpunkt, dem St. Markus Haus, startete die Gruppe in Richtung Bombogen zur Schutzhütte der Zivilgemeinde Bombogen, die an einem lauschigen Plätzchen auf der Bombogener Höhe liegt. Dort gönnten sich die Gäste mit ihren Begleiterinnen und ihrem Begleiter ein paar frohe Stunden in geselliger Runde. Bei selbstgemachten leckeren Salaten und mitgebrachtem Grillfleisch ließen es sich alle recht gut gehen. 
Ein besonderer Dank gilt unserem bewährten Grillmeister, Mark Bunk und dem Ortsvorsteher Hermann-Josef Krämer, für ihre gute Unterstützung und die Bereitstellung der Schutzhütte. Wegen der Schweigepflicht wird auf die Erstellung von Fotos der Gäste verzichtet.
Hier nun ein Impressum der Bilder.
 

Mehr als eine Initiative

- Bewährte Hospizarbeit unter neuem Namen -

 

Alle Kooperationspartner der bisherigen „Hospizinitiative Wittlich“ sind sich einig: Unsere Hospizinitiative ist aus den Kinderschuhen herausgewachsen. Aus einer Initiative heraus hat sich über Jahre hinweg ein bewährter und verlässlicher Dienst entwickelt und etabliert.
Dem soll auch der neue Name der bisherigen „Hospizinitiative Wittlich“ Rechnung tragen: „Wir nennen uns ab sofort ‚Ökumenischer Hospizdienst Wittlich’“, berichtet Harald Szczepanowski von der Evangelischen Kirchengemeinde Wittlich.
„Wir sind stolz auf diesen Dienst, weil sich durch verlässliche Kooperationen eine fruchtbare Zusammenarbeit gebildet hat.“, so Paul Quirin Heck von der Katholischen Erwachsenenbildung Mittelmosel.
„Dienst, das soll zunächst unsere Haltung ausdrücken, selbstlos für Sterbende und ihre Angehörige da zu sein.“, erklärt Bianca Anzenhofer vom Katholischen Dekanat Wittlich.
„Dienst, darunter verstehen wir aber auch eine verlässliche Größe und ein festes Angebot im Bereich der Hospizarbeit in unserem Landkreis“, so Anne Hees-Konrad vom Caritasverband.
Alle Kooperationspartner betonen: „Es ist uns besonders wichtig, dass schon durch den neuen Namen erkennbar ist, dass wir eine ökumenische Kooperationspartnerschaft sind und im ökumenischen Geist für diesen Dienst an einem Strang ziehen: der Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V., die Evangelische Kirchengemeinde Wittlich, das Katholische Dekanat Wittlich und die Katholische Erwachsenenbildung Mittelmosel."
Nur in diesem Verbund ist der Hospizdienst in der Lage, diese kompetente Hospizarbeit zu finanzieren und zu leisten. Denn der Aufgabenkatalog, wie er sich in der neuen Kooperationsvereinbarung zeigt, ist sehr vielfältig. Der Hospizdienst steht für eine qualifizierte Befähigung der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und darüber hinaus für deren verlässliche Begleitung. 
Das Herz der Arbeit ist die direkte Begleitung am Sterbebett, sowohl durch die ehrenamtlichen Hospizhelfer als auch durch die zwei hauptamtlich tätigen Hospizfachkräfte des Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienstes bei der Caritas-Sozialstation Wittlich:
Maria Groß und Sabine Rodermann, Tel. 06571/95633817, gross.maria@sst.caritas-wittlich.de/ rodermann.sabine@sst.caritas-wittlich.de.
Die Aufgabenschwerpunkte der Hospizfachkräfte sind in erster Linie die Beratung und Unterstützung der Patienten und deren Angehörigen in allen palliativpflegerischen Anliegen. Darüber hinaus koordinieren sie unter anderem die Einsätze der ehrenamtlichen Hospizhelfer. „Uns Kooperationspartnern liegt es besonders am Herzen, den Hospizgedanken noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Wir wollen betroffenen Familien das Angebot der ambulanten Hospizberatung und -begleitung aufzeigen und möchten neue ehrenamtliche Mitarbeiter für diesen Dienst an Menschen begeistern“ so Anne Hees-Konrad und Bianca Anzenhofer.
Informationen zur Hospizarbeit erhalten Sie bei den beiden Hospizfachkräften, Büro im Altenzentrum St. Wendelinus, Zur Schweiz 20 in Wittlich, oder unter der Internetseite www.ökumenischer-hospizdienst-wittlich.de.
Wer den Hospizgedanken und die konkrete Arbeit finanziell unterstützen möchte, kann dies tun unter folgendem Spendenkonto bei der Sparkasse Mittelmosel EMH: Kennwort Hospiz, IBAN DE12 5875 1230 0060 2302 16, BIC MALADE51BKS. Herzlichen Dank
 

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